Grundschule Seekrug in der Lütjen Natur

„Daraus wird mal eine schöne Libelle?“, erstaunt besah sich die Schülerin der Grundschule Seekrug das seltsame Tierchen, dass sie gerade aus dem Schulteich der Lütjen Natur gekeschert hat.

Der WPU Naturwissenschaften 8 lud am 13. Juni die Kinder der 3. und 4. Klasse zu einem Erlebnistag in der Lütjen Natur ein. Auf Initiative der Schüler Lukas Wulf und Dustin Meuser (8b), wurde ein Rundgang organisiert, der insgesamt vier Stationen beinhaltete: Biene, Teich, Wald und Kräutergarten.

Jill, Ferdinand und Justin führten die Grundschüler in die Geheimisse der Bienen ein, dabei durften Honig- und Pollennaschen nicht fehlen. Enno, Lars und Ole bereiteten ein Waldquiz mit versteckten Präparaten vor. Dabei war auch so mancher Exot versteckt (Krokodil), doch die Seekruger erkannten sofort: „Das gehört doch nicht in den Wald!“. Im Kräutergarten durften die „Kleinen“ Kräuterbutter und Kräuterquark herstellen, angeleitet von Jette, Caro und Dennis. Venja und Annalena kescherten mit den Kindern am Teich, fingen dabei Minifösche und bestimmten auf einer Floßtour die Wassertiefe und Sichttiefe des Teichs. Hier wurden sie von Michel als Kapitän und Caro (Rettungsschwimmerin) aus der 10a angeleitet und begleitet.

Zum Abschluss gab es ein gemeinsames Frühstück mit Kräuterbutterbroten, Honigbroten und Gemüsesticks mit Kräuterquark. Auf die abschließende Frage des WPUs: „Was hat euch gefallen? , kam prompt die Antwort: „ALLES!“

Garteneinweihung

Am 6. Juni 2018 feierte das Schulzentrum die Einweihung des 250 m² großen Gemüsegartens. Frau Corths von der Offenen Ganztagsschule, die das Projekt unter der Trägerschaft des SOS-Kinderdorfes initiierte, lud um 10:00 Uhr alle Sponsoren und Beteiligten dazu ein. Schon im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule und des Gymnasiums Kuchen gebacken, Kressepesto hergestellt, Bowle gemixt und natürlich den Garten auf Hochglanz gebracht. Die eingeladenen Gäste durften das hervorragend gewachsene Gemüse nicht nur bestaunen, sie mussten auch selbst noch handanlegen und unter Anleitung der Schülerinnen und Schüler die restlichen Kürbisse in den Boden bringen.

Herr Baumann vom SOS-Kinderdorf, zeigte sich begeistert, sah er doch, neben der zunehmenden Digitalisierung von Schule, in dem „analogen“ Gartenprojekt eine große Chance für die Kinder, den Bezug zu Mutter Erde und der realen Welt nicht zu verlieren.  Herr Wiens  (SOS-Kinderdorf) lobte die tolle Kooperation zwischen der OGS, den beiden Schulen, aber auch zu externen Partner, wie der Stadt mit dem städtischen Bauhof, der Firma Kessal und Dittmar.

Die Schulleitungen beider Schulen unterstützen das Projekt auf ganzer Linie und freuen sich zukünftig auf biologisch angebautes Gemüse.  Der Bürgermeister, Herr Sohn, unterstrich noch einmal die unkomplizierte und unbürokratische Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und sicherte auch in Zukunft seine Unterstützung zu.

Ein Acker für unser Gemüse

„Das riecht wie Knoblauch…oder Zwiebel…?“ Bevor die zarten Pflänzchen in den Boden dürfen, mussten die Schülerinnen und Schüler aus den 6. und 7. Klasse der Gemeinschaftsschule und den 10. Klasse des Gymnasiums zunächst einmal ihre Artenkenntnis unter Beweis stellen.

Nachdem gefühlt 1000 Schubkarren Mutterboden, den der Bauhof Lütjenburg uns gespendet hat, auf dem Gemüseacker verteilt worden waren, duften die Kinder Bete, Kohlrabe, Salat, Sellerie, Kartoffeln und vieles mehr an Gemüse in den Boden pflanzen.

Begleitet wird das Kooperationsprojekt der Offenen Ganztagsschule (Träger des Projekts), der Gemeinschaftsschule und des Gymnasiums von der Gemüseackerdemie, die deutschlandweit an Schulen und Kindergärten Gemüseprojekte fördert: „In der GemüseAckerdemie lernen Kinder, wo Lebensmittel herkommen, wie diese angebaut werden und wie man bewusst mit ihnen umgeht.“ ( Auszug aus der Website des Vereins)

Ziel der Offenen Ganztagsschule ist ein Gemüseacker für das Schulzentrum zu errichten. Die Kinder sind dabei an der gesamten Projektentwicklung von der ersten Idee über Spender- und Förderersuche, Organisation des Einweihungsfestes, Anlage und Pflege bis hin zu Verwendung des Gemüses beteiligt.

Im nächsten Jahr sollte sich das Projekt selbst tragen und die Schüler selbstständig weiterackern. Der Gemüseacker bleibt eine Dauereinrichtung der Schule und der OGS.

An dieser Stelle möchten wir der Stadt und Herrn Sohn von ganzem Herzen danken, dass er uns die Ackerfläche zur Verfügung gestellt hat.

Ein riesen Dankeschön gilt dem Bauhof, insbesondere Jochen Sauvant, der mit viel Herzblut und Engagement bei der Vorbereitung der Ackerfläche geholfen hat! Auch die Knickpflanzen, die durch die Schüler des WPUs Technik von Herrn Conrad eingepflanzt wurden und nun den Acker umsäumen, wurden vom Bauhof gestellt.

Frühjahrsputz in der Lütjen Natur

25 Schülerinnen und Schüler des WPU 10 Technik von Herrn Conrad und WPU 8 Naturwissenschaften von Frau Puck, arbeiteten am Freitag den 20. April im Schulwald Lütje Natur des Hoffmann-von-Fallerleben Schulzentrums.

Großartige Unterstützung erfuhren wir dabei vom Bauhof Lütjenburg, die gemeinsam mit vier Schülerinnen und Schüler innerhalb einer Stunde eine neue Hütte am Schulteich aufstellten. Im Herbst schenkte uns die Stadt die ehemalige Weihnachtsmarktbude. Hier sollen zukünftig Kescher, Siebe und Eimer für Untersuchungen im Schulwald zu finden sein.

Nachdem die Schüler schon Tage vorher das Fundament für das Häuschen angefertigt und mit Gehwegplatten bestückt hatten, gab Marek (10a) am Freitag der Pflasterung professionell den letzten Feinschliff.

Ein paar Schüler beschäftigten sich mit dem Abbau der massiven, aber ziemlich maroden Brücke. Das Holz für die neue Teichüberquerung liegt bereits bereit und wird im Mai von der berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme der Kreishandwerkerschaft in Kooperation mit dem WPU 8 Naturwissenschaften gebaut. Großartige Unterstützung erhielt die „Abriss“-Truppe von Frau Schlichting (Schulsozialarbeit), die sich abschließend noch in schwindelerregende Höhen wagte, um die selbstangefertigten Hornissenkästen anzubringen.

Desweiteren wurden gefällte Hölzer und Äste weggeräumt, Wege ausgebessert, Sturmschäden beseitigt und das grüne Klassenzimmer wieder nutzbar gemacht.

Herr Conrad arbeitete mit seinem WPU am Bienenhaus auf der Streuobstwiese. Dort musste unter anderem ein Tisch eingebaut werden, auf dem die zukünftigen Blätterbeuten der Schulimkerei Platz finden. Da es auf der Wiese weit und breit kein Strom gibt, keine einfache Angelegenheit. Zum Glück fand Herr Conrad kreative Lösungen!

Frau Corths von der OGS arbeitet mit einigen Schülerinnen und Schülern im Kräutergarten – sie jäteten haufenweise Unkraut und säten und pflanzten neue Kräuter und Blumen.

Eine Stärkung gab es natürlich auch! Auf Wunsch der Schüler:  Zwiebelmett- und Nutellabrötchen und ein Eis zum Nachtisch.

 

Die Gemüsackerdemie in Lütjenburg

In einer Gemeinschaftsproduktion gruben der WPU 7 von Herrn Conrad (Technik), Frau Merolt (Fit im Alltag) und Frau Puck (Naturwissenschaften) in schweiß treibender Arbeit bei über 24 Grad am Donnerstag den zukünftigen Gemüseacker des Schulzentrums Lütjenburg um.

Auf dem alten Kindergartenaußengelände des ehemaligen Soldatenheims werden am Donnerstag, den 26.4.  Kohlrabi, Salat, Bete, Radischen, Kartoffeln und viele weitere Gemüsesorten gepflanzt und gesät.

Um den Boden noch mehr zu optimieren und damit beste Wachstumsbedingungen für die Pflanzen zu schaffen, grubberten die Schüler Michel und Lars am Samstag mit dem Trecker eine Mulchschicht in den Boden ein. Den letzten Schliff gibt der Bauhof Lütjenburg am  Montag, die eine Fuhre Mutterboden liefert, die vom WPU 10 verteilt wird.

Damit hoffen wir auf eine ertragreiche Ernte!

 

Lütje Natur meets Europe

Vom 28.6. bis zum 02.07.2017 präsentierte sich die Lütje Natur in Debrecen (Ungarn) auf der Science on Stage Messe. Neben 11 anderen Deutschen Projekten ist das Lütjenburger Projekt im Vorentscheid in Berlin für den internationalen Austausch ausgewählt worden, um sich in Ungarn auf dem SonS Festival zu präsentieren.

 

 

Aus ganz Europa stellten MINT Lehrer naturwissenschaftliche Projekte vor und tauschten sich darüber aus. Mit vielen Ideen und Anregungen im Gepäck ging es am Sonntag für Malte und Anne Puck wieder gen Heimat.

http://www.kn-online.de/News/Nachrichten-aus-Ploen/Luetjenburg-Europa-schaut-auf-die-Luetje-Natur

Ein Haus für die Bienen

Bei bestem Bauwetter machte sich am 01. Juni der WPU Technik von Herrn Conrad daran, ein Haus für die Bienen der Schulimkerei „Lütje Biene“ zu errichten.

Mit großem Engagement und viel Motivation zogen die 15 Schüler innerhalb kürzester Zeit die „Grundmauern“ hoch und wir konnten Richtfest feiern. Beim darauf folgenden Feinarbeiten durften die Jugendlichen erfolgreich ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen.

In den nächsten Wochen bekommt die Hütte noch einen roten Anstrich, bevor mit dem Innenausbau weiter gemacht werden kann. Pünktlich zu Beginn der kalten Jahreszeit ist das Haus für die Bienen bezugsfertig!

 

 

 

Tümpelaktion

19 Kinder zwischen 4 und 6 Jahren waren am 24. Mai 2017 zu Besuch am Schulteich des Schulzentrums Lütjenburgs. Mit Keschern und Eimern bewaffnet, gingen die „Lütten“ auf Wasser-Expedition. Unter der Anleitung von Julia Steigleder vom NaBu Lütjenburg wurden Ruderfüssler, Wasserskorpione, Kaulquappen und vieles mehr entdeckt.

Das Highlight war die Floßtour auf dem Schulteich, die Moritz Hösch, ein Oberstufenschüler vom Gymnasium, als Rettungsschwimmer mit den Kindern durchführte.

Ein Baum allein macht noch keinen Wald…

In einer gemeinsamen Aktion pflanzten die Schülerinnen und Schüler der 7c von Herrn Ohlmann und der 7b von Frau Puck der Gemeinschaftsschule und der 5c des Gymnasiums von Herrn Puck zusammen mit der Stadt und dem Bauhof Lütjenburg über 1200 Bäume!

Die Aktion ist von Seiten der Stadt ein weiterer Schritt im Rahmen der Umwandlung des Kasernengrundstückes. Damit die geplante Erholungsfläche/ Freizeitfläche als solche genutzt werden kann, ist es aus Naturschutzgründen erforderlich eine Ausgleichsfläche mit Bäumen und Niederwaldpflanzen anzulegen.

Über 70 Schülerinnen und Schüler buddelten in zum Teil steinigem und lehmigem Boden über 1000 Löcher und setzen Buchen, Kirschen, Ahorn, Eichen und viele weitere Baumarten. „Ich habe das noch nie gemacht“, stöhnte eine Schülerin bei ihrem ersten Baum. So ging es vielen der Kinder, doch spätestens nach der 5. Pflanze hatten alle den Dreh raus. „Frau Puck, das war mein 26. Baum!“, rief ein Schüler stolz.

Nach vier Stunden (!) motivierter Arbeit, die zusätzlich von sechs 10. Klässlern und kurzzeitig auch von unserer Schulleiterin Frau Richter mit hohem Engagement unterstützt wurde, waren alle Bäume und Knickhölzer eingepflanzt. Die Stadt stiftete zum Abschuss Getränke und eine deftige Kartoffelsuppe. Frau Bleck, Frau Langfeldt und Frau Hörnlein unterstützten bei der Ausgabe, so dass alle Schülerinnen und Schüler innerhalb kürzester Zeit vor ihren vollen Suppenschalen saßen und nicht ohne Stolz auf ihren gepflanzten Wald blicken konnten!

Vernetzungstreffen Wildkameraprojekt auf der Outdoormesse Neumünster

                       

Die drei Schüler vom Gymnasium und der Gemeinschaftsschule Lütjenburg scheuten keine Mühen, ihr Wildkameraprojekt auf der Outdoormesse in Neumünster vorzustellen und setzen sich Freitag gleich nach der Schule ins Auto, um pünktlich-  neben anderen teilnehmenden Schulen – ihre bisherigen Ergebnisse zu präsentieren.

Nach ein paar interessanten Vorträgen, zeigte ein Ornithologe in beeindruckender Weise, wie die Wissenschaft mit Hilfe der Wildkameras Forschung betreibt. Gestärkt durch Kaffee und Kuchen ging es weiter in verschiedene Workshops, die der Landesjagdverband SH unter der Leitung von Sonja Grauman und Bonke Häger für die Schüler vorbereitet hatten. Die Lütjenburger wählten den Workshop „Beköderung vor der Wildkamera“. Hier lernten sie, dass Schokolade nicht nur Menschen schmeckt, sondern ein super Lockstoff für Mader, Dachs und andere Leckermäuler sein kann. Neben Schokolade können Eier, Anisöl, Trockenfisch, Weizen, Rosinen etc. eingesetzt werden. Auch die richtige Positionierung des Futters ist entscheidend für die Güte der Aufnahme. Wir freuen uns schon darauf, das neue Wissen vor den Kameras einzusetzen!

Nach der interessanten Veranstaltung durften alle noch über die Messe schlendern, um dann ins lange 1. Mai-Wochenende zu starten.