Bruthöhle_web

In diesem Abschnitt können Besucher des Naturlernpfads entdecken, welche Bedeutung abgestorbene Äste und Bäume für das Ökosystem Wald haben.

Unter der Rinde abgestorbener Bäume und Äste wimmelt es von Leben. Es ist die Kinderstube vieler Insektenarten. Beispielsweise legen Hirschkäfer, Borkenkäfer und verschiedene Bockkäferarten ihre Eier unter der Rinde ab. Die geschlüpften Larven bohren dann   Gänge ins Holz.  Weitere Insektenarten, die im Totholz Unterschlupf finden, sind Wildbienen, Wespen, Hummeln, Marienkäfer…

 

Die Bruthöhle ist eine Höhle, die von Spechten in abgestorbenen Bäumen oder Baumteilen angelegt wird, um darin Eier zu legen und die Jungen großzuziehen. Mit ihrem Schnabel

Diese Baumhöhlen werden, wenn die Spechte sie verlassen haben, von vielen andere Tieren als Nistplatz genutzt:

  • von verschiedene Eulenarten,
  • von Hohltaube oder
  • von Kleinsäugern wie Siebenschläfer und Eichhörnchen.
  • Auch Baummarder nutzen die Höhlen.
  • Verlassene Spechthöhlen dienen außerdem einer Reihe von Fledermausarten als Sommer- und Winterquartier.

Daher sollten Bäume mit Bruthöhlen stehen gelassen werden, bzw. auch geeignetes Totholz dafür vorgesehen werden.

Neben diesen Stationen finden sich im gesamten Schulwald immer wieder abgestorbenen Tothölzer und Totholzhaufen, die bewusst dort belassen werden.